Praxisexkursion des JU-Bildungsarbeitskreises Bayern und des niederbayerischen Kulturarbeitskreises bei den Ursulinen

Gruppenbild der Verantwortlichen bei der Praxisexkursion 2013: Geschäftsführer Wolfgang Ernst (1. von rechts), JU-Kreisvorsitzender Michael Hien (2. von rechts), Schwester Angela Veit (6. von rechts), Organisator Christian Hirtreiter (1. von links), Bildungskreisvorsitzender Paul Linsmeier (2. von links), Stellv. JU-Kreisvorsitzender Matthias Wallner (3. von links), Schwester Oberin Ursula Wagner (4. von links)

 

Im Rahmen einer Praxisexkursion konnten der Bildungsarbeitskreis der Jungen Union Bayern und der niederbayerische Kulturarbeitskreis am 16. August 2013 die Bildungseinrichtungen der Ursulinen-Schulstiftung kennenlernen und die Kulturschätze des Straubinger Ursulinenklosters besichtigen. Im Areal des Klosters sind heute ein Gymnasium, eine Realschule sowie eine Fachakademie für Sozialpädagogik mit gesamt etwa 1400 Schülerinnen untergebracht.

Die Ursulinen sind seit Jahrhunderten Träger der Bildungsarbeit in Bayern. Der Straubinger JU-Kreisvorsitzender Michael Hien, der Leiter der JU-Bildungskommission Paul Linsmeier (Stadtrat aus Deggendorf) und der Organisator Christian Hirtreiter vom niederbayerischen Kulturarbeitskreis zeigen sich erfreut, dass 2013 die Ursulinenschulstiftung auf dem Programm standen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2001 ist die Ursulinen-Schulstiftung Träger von drei Schulen: Gymnasium, Realschule und Fachakademie für Sozialpädagogik. Mit großem Engagement und dem Bewusstsein der ständigen Herausforderung wird für 1400 Schülerinnen ein qualitativ hochwertiger Bildungs- und Erziehungsauftrag übernommen, so Schwester Oberin Ursula Wagner. Dabei ist es das Anliegen, dass jahrhundertelange traditionelle Strukturen stetig weiterentwickelt werden, sowie optimiert und den zeitgemäßen Gegebenheiten anpasst werden. Aber nicht nur inhaltlich, sondern auch im Bereich der Schulausstattung unterziehen sich die Einrichtungen einem fortlaufenden Wandel und präsentieren sich in einem modernen und technisch hochstehenden Erscheinungsbild. Aus vielen historischen Klosterräumlichkeiten sind unter der Trägerschaft der Schulstiftung der Ursulinen weiterhin Stätten von überregionaler Bedeutung geworden. Schwester Oberin Ursula Wagner stellte die Entwicklung und die weiteren Planungen des Straubinger Ursulinenklosters vor. Die Einrichtungen sind für den Bereich Straubing und Straubing-Bogen sowie darüber hinaus zuständig. Nach der Begrüßung im historischen Speisesaal des Ordenskonvents wurden die Teilnehmer von Geschäftsführer Wolfgang Ernst detailliert über die Struktur und Aufgaben der Straubinger Ursulinen Schulstiftung informiert. Anschließend fand eine fundierte Führung in der eindrucksvollen Ursulinenkirche durch Schwester Angela Veit statt. Die ehemalige Schuldirektorin stellte die Ursulinenkirche als barockes Kleinod höchster Güte und Gesamtkunstwerk vor. Von 1736 bis 1741 schufen die berühmten Brüder Cosmas Damian und Egid Quirin Asam als letztes gemeinsames Werk diese Klosterkirche, die durch den einzigartigen Zusammenklang von Architektur, Skulptur und Malerei mehr als nur eine Barockjuwel ist.

 

Bericht und Bild von Paul Linsmeier, Leiter der JU-Bildungskommission