Patricia macht Freiwilliges Soziales Jahr

 

Erstmalig hat die Ursulinen-Schulstiftung eine Stelle für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) geschaffen. Die Inhaberin der Stelle ist mit Patricia dabei eine alte Bekannte, besuchte sie doch acht Jahre unser Gymnasium und machte im vergangenen Schuljahr Ihr Abitur. Seit 1. September 2018 ist sie nunmehr am Gymnasium im Einsatz und wird bis 31. August 2019 wertvolle Erfahrungen für Ihr anschließendes Studium sammeln können. Ihr Aufgabengebiet und ihre Einsatzorte werden sehr abwechslungsreich und vielfältig sein. So wird sie in der neuen Schulbibliothek eingesetzt werden, aber genau so ihren Platz in der Ganztagsbetreuung sowie bei verschiedenen Schulaktivitäten finden können.
Wir haben die sympathische „ehemalige" Schülerin zu ihrer neuen, selbst erwählten Aufgabe gefragt und sie interviewt:

 

Liebe Patricia, du hast im vergangenen Schuljahr hier am Ursulinen Gymnasium dein Abitur gemacht. Wie hast du deine Schulzeit am Gymnasium empfunden?

 

Es waren schöne, tolle acht Jahre am Gymnasium. Zugleich war es familiär und abwechslungsreich, wenngleich und vor allem in der Oberstufe etwas stressig. Ich habe meine komplette Schulzeit bei den Ursulinen sehr genossen und würde mich rückblickend sofort wieder für diese Schule entscheiden. Die Vermittlung von Werten wie Höflichkeit, Selbstbewusstsein, soziale Kompetenz, Hilfsbereitschaft, und Mut sind wesentliche Merkmale die ich hier vermittelt bekam.

 

Was hat dich bewogen, ein „Freiwilliges Soziales Jahr" abzuleisten, noch dazu speziell an „deiner" Schule?


Leider ist mein gewünschter Studiengang erst ab 2019 verfügbar. Außerdem wollte ich mich im sozialen Bereich engagieren. Als ich dann erfahren habe, dass ab 1. September 2018 an der Schule erstmals ein Freiwilliges Soziales Jahr angeboten wird, habe ich mich natürlich sofort beworben. Es ist sicherlich ein gewisses Gefühl der Vertrautheit, da ich die Lehrer und das Haus bestens kenne. Des Weiteren wollte ich wissen, wie es sich von der „anderen Seite" aus anfühlt.

 

Welche Erwartungen hast du von dem Freiwlligen Sozialen Jahr?


Ich hoffe darauf, dass ich selbstständig arbeiten kann, verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen darf und vertiefende Einblicke in den Lehrerberuf bekomme.

 

Wie sehen deine beruflichen Zukunftspläne aus?


Ich möchte gerne „Lehramt für Sozialpädagogik" studieren und meinen Schwerpunkt auf die Behindertenarbeit, speziell auf das Arbeiten mit Kinder mit Behinderung legen. Nach dem Studium könnte ich mir vorstellen im Institut für Hören und Sprache oder einer vergleichbaren Schule zu arbeiten.