Insgesamt 2.100 € sammelten die Ursulinen-Schülerinnen des Gymnasiums, der Realschule und der Fachakademie für Sozialpädagogik zugunsten der flutwassergeschädigten Maria Ward Realschule in Neuhaus am Inn. Die kirchliche Schule ist in besonderer Weise von der schwerwiegenden Umweltkatastrophe in Mitleidenschaft gezogen worden. Klassenzimmer, Klosterkirche und Innenhof standen meterweit unter Wasser und wurden durch die Macht des unmittelbaren anliegenden Inn-Flusses aufs Schlimmste verwüstet. Der entstandene Schaden wird auf etwa 1,5 Millionen Euro geschätzt. Wolfgang Ernst, Geschäftsführer der Ursulinen-Schulstiftung, konnte sich anlässlich der Spendenübergabe am 25. Juli überzeugen, dass die Schule inmitten von Aufräum- und Sanierungsarbeiten steckt. Ein Ende der Wiederherstellungsarbeiten ist gegenwärtig noch nicht absehbar. Astrid Schmid, Schulleiterin an der Maria Ward Realschule war durch die unerwartete Zuwendung sichtlich angetan und bedankte sich für die großzügige Spende sehr herzlich. In ihren Dankesworten ließ sie an die Ursulinen-Schülerinnen für die tolle und spontane Aktion ihren verbindlichsten Dank ausrichten. Nach Angaben der Schulleiterin soll das gesammelte Geld für den Kauf von dringend notwendigen Schulmöbel eingesetzt werden.